Impressionen vom 5. Return-on-Innovation Workshop von execon partners GmbH

//Impressionen vom 5. Return-on-Innovation Workshop von execon partners GmbH

Wie immer organisiert von CHEM4CHEM-Experte Dr. Josef Glaß, execon partners GmbH, fand am 25. Juni der 5. ROI Workshop statt, dieses Mal als Gäste im beeindruckenden Konferenzzentrum der BASF SE

Rund 20 Labor- und F&E-Leiter, Projektmanager, Vertreter der Strategischen F&E und Portfoliomanager erarbeiteten im bewährten Format aus Vorstellung der vorab geführten Umfrage unter den Teilnehmern, Break-out Sessions im kleinen Kreis und Diskussion & Bewertung im Forum zum Teil überraschende Ergebnisse aber auch Bestätigungen für bereits angedachte Lösungen zu vier Themenkomplexen

Thema 1: Digitales Labor

Bei weitem die größte Herausforderung sehen die Experten in einem ganzheitlichen Datenmanagement weit über Labore hinaus, um den erhofften/ erwarteten Nutzen (Motto: „Return on Innovation“) zu erzielen. Ohne fehlerfreie automatische Datenerfassung und -strukturierung einschließlich Text- und Bilderkennung in einer maschinenlesbaren Form als Befähiger für maschinelles Lernen wird der Nutzen einzelner, durchaus reifer Digitaltechniken wie Simulationen und Modellierungen endlich bleiben

Auch wenn die Vernetzung gelingt, sehen die Teilnehmer (NOCH – eigene Anmerkung) eher Effizienzgewinne (Abläufe, Anzahl, Dauer der Projekte bei gleichen Ressourcen) als Effektivitätspotenziale, z.B. durch KI und Data Analytics ermöglichte Innovationen außerhalb des gegenwärtigen, eigenen Produkt-, Technologie- oder Dienstleistungsportfolios

Thema 2: Thema Nachhaltigkeit in der Innovation

Stolze 90%+ haben Nachhaltigkeitsziele für ihre F&E Einheit bzw. ihre Innovationsprojekte festgelegt. In der Diskussion wurden zwei, drei praktische Hürden bzw. Erfolgsfaktoren für die gewinnbringende (Motto wieder „Return on Innovation“) Umsetzung von Nachhaltigkeit in Chemieleistungen und -produkten identifiziert

Zum einen gibt es noch keinen akzeptierten Standard für die Messbarkeit von Nachhaltigkeitsergebnissen (z.B. ein einzelner zusammengefasster Index gegenüber einem Dashboard, das verschiedene Dimensionen berücksichtigt), die den verschiedenen Ansprüchen genügt

Zum anderen sind gerade Konsumenten ganz am Ende der langen Wertschöpfungskette in der Chemie maßgebliche Treiber für mehr Nachhaltigkeit. Die Anforderungs-, Angebots- und Argumentationsketten vom „Endkunden bis zum Erdöl“ oder („E2E“ – eigene Anmerkung) zu beherrschen, kann ein Weg werden

Sowohl das Digitale Labor als auch die gewinnbringende Umsetzung von Nachhaltigkeitsambitionen werden den Beruf des Chemikers bereichern. Er wird anders gefordert als heute und dabei vermehrt mit Spezialisten anderer Disziplinen zusammenarbeiten

Die Ergebnisse der anderen Themen, Projektmanagementorganisation und Innovationsstrategie, werden in Kürze in einem weiteren Blog geteilt

2019-06-28T16:28:15+01:00
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