Kompetenzen sind der Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Chemieunternehmen und ihrer Beschäftigten 

Rohstoffe sind knapp und teuer. Energie ist nach wie vor teuer. Auflagen sind hoch. Genehmigungsverfahren sind zeitaufwändig. Wettbewerber in China und Indien sind längst „erfinderischer“ und trotz aller Schwächen mittlerweile Lieferanten der Wahl – bzw. der wirtschaftlichen Zwänge – für Rohstoffe, Zwischenprodukte und Wirkstoffe

Von der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen chemisch-pharmazeutischen Industrie (ca. 2.000 Unternehmen, ca. 200 Milliarden Euro Umsatz) sind ca. 90.000 ChemikerInnen bzw. knapp 500.000 Personen in Summe. Dazu kommen noch einmal rund 500.000 Beschäftigte als Zulieferer und Dienstleister für die Branche

Die Chemie nach Corona und die „Chemie 4.0“ fordern von diesen Beschäftigten weit mehr als reines Wissen in allen Funktionen, z.B. Einkauf, Labor, Produktion, Anwendungstechnik, Marketing, Vertrieb, Supply Chain, Gewerblicher Rechtsschutz, Nachhaltigkeit, IT bzw. Digitalisierung, Personalwesen, Finanzwesen, Geschäftsführung …

Kompetenzen lösen Wissen ab 

CHEM4CHEMs Studien Berufe 4.0 (2018), Nachhaltigkeit vs. Digitalisierung (2019) und Chemie nach Corona (2020) haben die Kompetenzfelder definiert, die für Chemieunternehmen und ihre Fachkräfte künftig wichtiger denn je werden

Niemand kann und muss alles „wissen“ und Spezialist in allen Gebieten sein. Das wäre kontraproduktiv, weil Kernkompetenzen wahrer Experten verwässert würden. Aber ein Mindestmaß an Kenntnissen über und Kompetenzen in den folgenden Kategorien ist auch in Zukunft für effektives und effizientes Arbeiten im Unternehmen unabdingbar

Unternehmen mit Fachkräften, die anspruchsvolle und bzw. oder komplexe Tätigkeiten aufgrund ihrer eigenen, immer wieder unterschiedlich kombinierten Kompetenzen, lösen können, werden sich durchsetzen. Durch „menschliche Intelligenz“ geprägte Jobs und Beschäftigte sind weitgehend sicher. Sie können nicht ohne weiteres durch künstliche Intelligenz ersetzt werden

Kompetenzentwicklung mit CHEM4CHEM  

Chem4Chem bietet Unternehmen, Abteilungen, ChemikerInnen und IngenieurInnen und anderen Fachkräften wesentliche Hilfestellung zum lebenslangen Lernen

  • Die Modellierung der künftig wichtigsten Haupt- und Nebentätigkeiten im aktuellen oder angestrebten Beruf, z.B. eines Betriebs- oder Laborleiters, eines Einkäufers oder eines Controllers
  • Die Übereinstimmung der bereits vorhandenen, persönlichen Kompetenzen und Interessen mit den künftig erforderlichen Anforderungen
  • Den individuellen, mittelfristigen Fahrplan für die ermittelte Kompetenzentwicklung, die Kompetenz-Roadmap

Das individuelle, flexible Coaching wendet sich an alle ChemikerInnen, IngenieurInnen, TechnikerInnen, Betriebswirte usw. in Chemieunternehmen und Absolventen kurz vor ihrem Karrierestart, sowie an die Personalabteilungen und Fachvorgesetzten, die ihre Gesamtorganisation oder Teile davon auf die „Chemie nach Corona“ und die „Chemie 4.0“ vorbereiten möchten

Die Chemieindustrie ist im Übergang von einer wissens-
zu einer kompetenzbasierten Branche