Ca. 50 Teilnehmer aus Verbänden und Chemieindustrie diskutierten am Valentinstag über Status Quo, Herausforderungen und ungünstige politische Rahmenbedingungen

 

Der Green Deal der EU und Vorgaben der Bundesregierung ignorieren z.B. die 10- bis 15-jährige Vorlaufzeit, die disruptive, neue Technologien benötigen. Die parallele Beschleunigung behördlicher Genehmigungen und eine umfassende Wertstoffkreislauflogistik sind – viel zu langsam umgesetzte – Aufgaben der Politik

 

Die Chemie schreitet zwar gut voran, z.B. bei mechanischem und chemischem Kunststoff-Recycling. Der Produktionsmaßstab scheitert aber an noch zu hohen Preisen von Rezyklaten und grünem Strom

 

Wo die Chemieindustrie im eigenen Interesse zulegen muss, sind Bereitschaft und Fähigkeit, ihre sehr begrenzten Ökosysteme (ein, zwei Partner in der Wertschöpfungskette) in Richtung neuer, digitaler Geschäftsmodelle auszuweiten, d.h. um Verwerter, Digitale (Handels-)Plattformen, spezialisierte IT- und Chemie-Technologiedienstleister und Logistikprovider

 

Beratungsunternehmen haben das längst erkannt und klinken sich bei Treffen wie diesen aus gutem Grund ein